Category Archives: Brains

art, literature, thoughts, … all that stimulates the intellect

Lottchen

Eine unbedingte Leseempfehlung muss ich für Lottchen aussprechen! Alle die sie nicht kennen, mögen bitte sofort “Ich bin meine eigene Frau” in der Buchhandlung ihres Vertrauens bestellen. Die fulminante Lebensgeschichte einer, die’s sicher nicht leicht gehabt hat und die dennoch nie verzagte. Und auf die Frage: “Welche Firma hat Ihnen denn den ganzen Schutt rausgebaggert??” nur ihre Hände hob und antwortete: “Das ist meine Firma.” Chapeau Lottchen, ruhe in Frieden, und schade ist’s um’s Scheunenviertel und die Mulackritze!

Meine Tante trat ein, wieder fühlte ich mich ertappt, und als sie fragte, was ich denn läse, druckste ich rum: 'Es heißt >Die Transvestiten<, und es ist mir zufällig in die Hände gefallen.' - 'Das lies dir mal gut durch', überraschte sie mich erneut, 'denn das geht uns beide an.'
Meine Tante trat ein, wieder fühlte ich mich ertappt, und als sie fragte, was ich denn läse, druckste ich rum: ‘Es heißt Die Transvestiten, und es ist mir zufällig in die Hände gefallen.’ – ‘Das lies dir mal gut durch’, überraschte sie mich erneut, ‘denn das geht uns beide an.’

“The Roots of Time”

Tic ... Toc ... Tic ... Toc ...
Tic … Toc … Tic … Toc …

Über den Ursprung und die Natur der Zeit haben sich ja schon diverse kluge Menschen die Köpfe zerbrochen, ohne zu allzu handfesten Erkenntnissen zu gelangen. Basierend auf einer Uhr, die ich Björn klauen konnte (nachdem sie lange Zeit unbenutzt bei ihm vor sich hin geticktockt hatte), und etwas Garn, das aus meiner Freizeitaktivität als Norne übrig war 🙂 hab’ ich in der Zwischenzeit eine kleine Installation gebastelt, die ich aufgrund ihrer baumartigen Form erstmal “The Roots of Time” betitelt habe. Die Idee mit dem Garn an der Wand ist genau wie die Uhr natürlich auch geklaut. Ich habe auch nochmal bei Weinberg nachgelesen, aber nach 600 Seiten Tensoranalysis ist man in Bezug auf das Wesen der Zeit dann doch auch nicht um soviel klüger als zuvor:

All in favour of entropy destruction raise your hands!
All in favour of entropy destruction raise your hands!

Da Brein

Wies keat: Da Brein. (diesmoi ischt oba koa Schnittlach ...)
Wies keat: Da Brein. (diesmoi ischt oba koa Schnittlach …)

Nationalfeiertag kann ja maximal Nationalküchenfeiertag sein. Also z.B.: Da Brein. Immer wieder gern gekocht und gegessen. Allein schon wegen des Rezepts (messen der Zutaten in Händen ist einfach genial und entspricht voll meiner Küchenmentalität) und der Vorgeschichte im Freundeskreis, welchletztere hier nicht ausgebreitet werden soll 😉 Orbisn, Büen und Brein, Zwiefl, Petasill, Liebstöckl usw. sant außadem a ollaweu dahoam. Dazu passt hervorragend das Riedenburger Emmerbier (not from Austria, aber trotzdem g’schmeidig). Auf der Rückseite der Gerstengraupen-Packung kann man überdies Fremdsprachen lernen, das gibt einen zusätzlichen Eintrag unter “brains” (außerdem klingt “Brein” ein wenig wie “brain”)!

Mjöl

Nur um mal zu zeigen, wie im Hause Johansson-Petersch Mehl eingekauft wird:

Gemahlenes aus Bahlingen
Gemahlenes aus Bahlingen

Die Adler Mühle Bahlingen (klingt doch wie ein Ort an dem Zwerge eine Mine betreiben, oder?) liefert unkompliziert in beliebig großen (schweren) Paketen! Das 812er ist high on demand … Übrigens, für die geeks (ich wusste das bis vor Kurzem auch nicht): die Typisierung (also die Zahl die auf dem Päckchen steht) gibt Auskunft über das Gewicht der Asche nach Verbrennen einer bestimmten Menge des Mehls unter definierten Bedingungen, und damit über den Mineralstoffgehalt. Frei nach den Science Busters kann man da nur sagen: Wer nichts weiß, muss alles glauben! 😉

Walnussbrot

All things walnut! A classic: walnut bread. See how the sour dough (half wheat, half rye) nicely fluffed up the flour during preparation? Wem jetzt nicht der Gusto kommt auf ein Scheiberl frisches Brot mit Butter und ana Prise Dill, dem is ned zan hölfn!

... wie des scho riacht!! Ein Traum.
… wie des scho riacht!! Ein Traum.