Ohne Licht kein Sehen, daher könnte man sagen, ein blog post über Lampen ist wohl der Identitätsstiftende für die Kategorie “Eyes” (klar, Sterne würden auch in Frage kommen!). Nachdem jedenfalls schon zwei bei 360volt, Amsterdam, aufgefundene Exemplare seit Jahren brav ihren Dienst tun und einerseits den Orchideen im Badezimmer, andererseits mir beim Notenlesen während des Hammondübens Licht spenden, wurden neulich (thanks Björn for taking us in there!) beim Berliner Flanieren drei weitere Vertreter aus dem Bereich “warm industrial” entdeckt, und zwar bei Urban Industrial, die zur Zeit noch, aber nicht mehr lange, in dem temporären multi-space Neu West Berlin stationiert sind (“360volt? Jaja, die beliefern wir auch. Was wir hier ausgestellt haben ist 2% unseres Lagerbestands. Wir ziehen jetzt um und übernehmen den Markt.”). Go for it, boys! Die drei weißen Lampenschirme komplementieren jetzt die Glühbirnen, die zuvor nackt von der Decke hingen, nicht nur auf’s Vorzüglichste sondern so als ob sie schon immer füreinander gedacht waren! Plus lucis, sag ich da!
Die Barbeleuchtung rückt die drinks ins beste Licht und verwöhnt das Auge im “warm industrial” Stil.
Jo, mia san mit’n Radl do, und mia hoi’n uns a Eis!
Da muss bei einem einfachen Menschen einfach Freude aufkommen: erster Ausritt mit dem neuen (hellblauen!) Fahrrad, an lauem Sommerabend zu Eismeer (Schoko, Sanddorn, Walnuss-Feige). Großes Kino, grande gioia!!
Die Wiener Seife, gefunden bei Manufactum (böse Zungen behaupten eine Art Tchibo für Reiche), beinhaltet Kokos-, Traubenkern-, Avocado- und Salbeiöl, wobei letzteres der prominenteste Inhaltsstoff für mich ist. Mit Julia ergab sich dann letztens ein Gespräch darüber, warum wir eigentlich ein relativ eingeschränktes Vokabular haben um Gerüche zu benennen, im Gegensatz zu Geschmäckern. Die Frühstücksgrapefruit riecht zum Beispiel völlig anders, als sie schmeckt, trotzdem wird man, wenn man Grapefruit riecht, “Grapefruit” sagen, und damit eigentlich auf den Geschmack abzielen. Man meint sogar, die bittere Note zu “riechen” – oder ist dies doch nur eine Antizipation, eben des Geschmacks? Anders gefragt: obwohl Geruchs- und Geschmackssinn stark verknüpft sind, warum haben wir nicht mehr Wörter, die ausschließlich einen bestimmten Geruch benennen, und nicht gleichzeitig auch einen Geschmack? Die Riechzellen des Menschen haben jedenfalls zirka 400 verschiedene olfaktorische Rezeptortypen (Ratte/Hund: >1000). Ebensoviele Wörter müssten sich finden lassen! Viel Spaß also beim Schnüffeln und Wörter kreieren!
Uni recently got into a fight with a guard at Akropolis in Athens, who furiously proclaimed “No picture with the toy!” as we were about to take Uni’s picture at the historic site. The whaaaaaaaat? “Where do you see a TOY?”, is all I could think of replying to that! Uni shat a big pink heap of unicorn poo at the rotting marble and flew off, while the rest of us went to search for a more quiet spot for the picture to be taken, which we eventually found in front of Athena’s olive tree. The Goddess would have liked that we all agreed.
Athena’s olive tree didn’t seem to mind the sizzling midday sun at the Akropolis. The pommegranades at the foot of Akropolis hill also seem to appreciate the heat and are slowly getting there.